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Arterielle Hypertonie und chronische Niereninsuffizienz - ein Aufruf zum Handeln!

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Author(s): Wallner M

Journal: Journal für Hypertonie
ISSN 1028-2327

Volume: 10;
Issue: 4;
Start page: 13;
Date: 2006;
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Keywords: arterielle Hypertonie | Blutdruckmessung | chronische Niereninsuffizienz | Hypervolämie | Therapie

ABSTRACT
Die arterielle Hypertonie ist einerseits häufig Ursache, andererseits aber auch typische und fast immer anzutreffende Folge einer chronischen Niereninsuffizienz. Sie ist – neben einer Reihe anderer Faktoren – wesentlich für die Progression der Niereninsuffizienz verantwortlich und erhöht damit auf doppelte Weise das kardiovaskuläre Risiko der Nierenpatienten. Trotz der zur Verfügung stehenden breiten Palette unterschiedlicher Blutdruckmedikamente sind die meisten Nierenpatienten nicht ausreichend antihypertensiv behandelt. Die Hypervolämie, hervorgerufen durch eine vermehrte Natriumretention einerseits und eine meist übermäßige Kochsalzzufuhr andererseits, und eine Aktivierung des Renin-Angiotensin-Aldosteronsystems (RAAS) sind hauptverantwortlich für die Entstehung und Aufrechterhaltung der arteriellen Hypertonie bei der chronischen Niereninsuffizienz. Daraus ergibt sich, daß der Beschränkung der Kochsalzzufuhr bzw. dem Einsatz von Diuretika und Medikamenten, die das RAAS blockieren, eine besondere Rolle bei der Behandlung der Hypertonie zukommen. Der Zielblutdruck wird unterschiedlich definiert, erstrebenswert ist ein Blutdruck von 130/80 mmHg. Um dieses Ziel zu erreichen, ist neben der Kombination verschiedener Klassen von Antihypertensiva auch der Einsatz nichtmedikamentöser Maßnahmen erforderlich (Kochsalzbeschränkung, Gewichtsreduktion, Mäßigung des Alkoholkonsums, Einstellung eines Nikotinabusus).

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