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Diagnose, Ätiologie und Therapie der saisonal abhängigen Depression (SAD)

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Author(s): Konstantinidis A | Heiden A | Kasper S | Pjrek E | Stastny J | Thierry N | Wimmer R | Winkler D

Journal: Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie
ISSN 1608-1587

Volume: 4;
Issue: 4;
Start page: 26;
Date: 2003;
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Keywords: Bipolare Störung | Jahreszeit | Lichttherapie | Pathophysiologie | Pharmakotherapie | Psychiatrie | SAD | saisonal abhängige Depression

ABSTRACT
Die saisonal abhängige Depression (SAD) ist eine Form der rezidivierenden depressiven beziehungsweise bipolaren Störung mit Episoden, die mit den Jahreszeiten auftreten und remittieren. Die Herbst/Winter-Depression, die durch immer wieder auftretende Depressionsphasen während der Herbst- und Wintermonate charakterisiert ist, stellt die häufigste Form der SAD dar. Bei der SAD dominiert eine "atypische Symptomatik" mit Hypersomnie, erhöhtem Appetit mit oder ohne craving nach kohlenhydratreichen Speisen und Gewichtszunahme. Eine gestörte Aktivität der Serotonin- und Katecholaminfunktion wird angenommen. Als Therapie hat sich die Applikation von 10.000 Lux weiß fluoreszierenden Lichts bewährt. Wenn damit kein Therapieeffekt zu erreichen ist, ist eine Therapie mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern zu erwägen. Weitere Studien zur Evaluierung der pharmakologischen Therapie der SAD sind aber notwendig.
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