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Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) aus der Sicht der Traumatologie

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Author(s): Schaden W | Fischer A | Sailer A

Journal: Journal für Mineralstoffwechsel
ISSN 1023-7763

Volume: 11;
Issue: 4;
Start page: 40;
Date: 2004;
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Keywords: ESWT | extrakorporale Stoßwelle | Studie | Therapie | Traumatologie | Wirkung

ABSTRACT
Seit Dezember 1998 wurden im Unfallkrankenhaus Meidling über 1.000 Patienten von 83 zuweisenden Kliniken mit Pseudarthrosen und verzögert heilenden Knochenbrüchen mit extrakorporaler Stoßwelle behandelt. Nach der Stoßwellentherapie wird die Pseudarthrose wie eine frische Fraktur ruhiggestellt. Diese Fixation kann unterbleiben, wenn die Pseudarthrose mit entsprechendem Osteosynthesematerial versorgt ist und dieses weder klinisch noch radiologisch Lockerungszeichen zeigt. Bis jetzt liegen die Ergebnisse von 613 Patienten vor, wovon 466 (76 %) zur knöchernen Heilung gebracht werden konnten. Atrophe oder oligotrophe Pseudarthrosen zeigten im Vergleich zu den Hypertrophen und Infizierten keine signifikanten Unterschiede im Ergebnis. Bei keinem Patienten kam es außer den bekannten Nebenwirkungen der Stoßwellentherapie (lokale Schwellung, Petechien, Hämatomverfärbungen) zu Komplikationen. Obwohl der Wirkungsmechanismus der Stoßwellentherapie noch nicht gänzlich erforscht ist, betrachten wir die ESWT wegen ihrer Effizienz, Komplikationslosigkeit und des geringen zeitlichen und ökonomischen Aufwandes – im Vergleich zur operativen Versorgung – als Therapie der ersten Wahl für Pseudarthrosen und verzögert heilende Knochenbrüche, die keiner operativen Korrektur bedürfen.
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