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Links ist cool – Rechts ist schwul? Links ist cool—Rechts ist schwul?

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Author(s): Henrik Bispinck

Journal: querelles-net
ISSN 1862-054X

Volume: 3;
Issue: 8;
Date: 2002;
Original page

Keywords: Faschismus | Homosexualität | Literatur | Nationalsozialismus | Geschlecht | Gender

ABSTRACT
Sind alle Faschisten latente Homosexuelle? Gary Schmidts Studie über die Thematisierung von Homosexualität in der deutschen Nachkriegsliteratur untersucht Vorurteile gegenüber schwulen Männern in der Gesellschaft der frühen Bundesrepublik. Schmidt sucht nach homosexuellen Stereotypen in ausgewählten Werken von Wolfgang Koeppen, Alfred Andersch und Heinrich Böll. In den meisten der von ihm behandelten Romane findet Schmidt die Denktradition bestätigt, nach der ein Zusammenhang zwischen männlicher Homosexualität und Faschismus besteht. Im Gegensatz zu vielen anderen Arbeiten, die sich mit Gender-Thematik und Homosexualität befassen, ist Schmidts Studie wenig theorielastig. Das Buch ist gut und verständlich geschrieben und sei allen empfohlen, die sich für das Thema interessieren.The ritualisation of violence through the character of the victim represents an important aesthetic procedure in fin de siècle literature. Brittnacher’s work investigates the meaning of the motive of victimization in the works of Hofmannsthal, Rilke, Borchardt, Flaubert, Wilde, George, and D’Annunzio. Brittnacher succeeds at documenting that the ideology of victimization is closely linked to a gender-specific system of power in which males, unsure of their mascuilinity, look for ways to stabilize their identities.
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