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Ohrakupunktur mit Elektrostimulation zur Schmerztherapie während der Follikelpunktion bei IVF-Patientinnen

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Author(s): Sator MO | Sator K | Li B | Sator-Katzenschlager S

Journal: Journal für Fertilität und Reproduktion
ISSN 1019-066X

Volume: 17;
Issue: 3;
Start page: 7;
Date: 2007;
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Keywords: Akupunktur | Elektrostimulation | Follikelpunktion | In-vitro-Fertilisation | Ohrakupunktur | Reproduktionsmedizin | Schmerz | Schmerztherapie | acupuncture | electrostimulation | in vitro fertilisation | pain | pain relief

ABSTRACT
Die elektrische Stimulation von Akupunkturpunkten bewirkt eine Akupunktur-Analgesie. In dieser prospektiven, randomisierten, kontrollierten Doppelblindstudie haben wir die Hypothese überprüft, ob die während der Oozytenaspiration in der In-vitro-Fertilisationsbehandlung (IVF) auftretenden Schmerzen durch Elektro-Ohrakupunktur effektiver zu lindern sind als mit herkömmlicher Ohrakupunktur oder Körperakupunktur, welches über die Remifentanil- Dosis ermittelt werden konnte. inwegakupunkturnadeln wurden in die Ohrakupunkturpunkte nach der chinesischen Nomenklatur 29, 55 und 57 der dominanten Seite eingefügt und mit einem batteriebetriebenen miniaturisierten Stimulator P-StimTM verbunden, welcher hinter dem Ohr getragen wurde. Nach Randomisierung mittels verschlossener Kuverts wurden 94 Frauen, an denen die Oozytenaspiration vorgenommen wurde, der Elektro-Ohrakupunkturgruppe (EA) (n = 32) mit kontinuierlicher niederfrequenter Elektro-Ohrakupunktur (1 Hz biphasisch konstanter Strom von 2mA), der Gruppe der Sham-Elektro-Ohrakupunktur (A) (n = 32) ohne elektrische Stimulation oder der Kontrollgruppe (CO) (n = 30) ohne Nadeln und ohne Stimulation zugeteilt. Alle Patientinnen hatten zusätzlich eine PCA-Pumpe (patientenkontrollierte Analgesie) mit dem Opioid Remifentanil. Schmerzintensität und psychologisches Wohlbefinden wurden mittels visueller Analogskala (VAS) bewertet. Müdigkeit, Brechreiz, Erbrechen und Verbrauch des Opioids Remifentanil wurden dokumentiert. Schmerzerleichterung war in der Gruppe EA während des Eingriffs und eine Stunde danach im Vergleich zur Gruppe A zu beobachten und in der Gruppe EA gegenüber der Gruppe CO deutlich verbessert. Die Patientinnen der Gruppe CO waren signifikant müder als in der Gruppe A und EA (p 0,001). Der Verbrauch des Opioids Remifentanil war in der EA-Gruppe (p 0,001) deutlich niedriger. Die Schwangerschaftsrate war in der EA-Gruppe (p 0,001) deutlich höher. Es kamen keine unerwünschten Wirkungen vor. – Dies sind die ersten Ergebnisse, die demonstrieren, daß durch elektrische Stimulation von Ohrakupunkturpunkten der Erfolg in der Behandlung der Patientinnen während der Oozytenaspiration in der IVF-Behandlung verbessert wird. Kontinuierliche elektrische Anregung von Ohrakupunkturpunkten mittels Punkt-Stimulationsgerät P-StimTM vermindert die Schmerzintensität signifikant und verbessert das psychologische Wohlbefinden signifikant, indem sie den Gebrauch des Opioids Remifentanil während der Oozytenaspiration in der IVF-Behandlung reduziert.
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