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Borderline-Wohngemeinschaft Bayreuth - Fortsetzung eines Erfahrungsberichtes

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Author(s): Wolfersdorf, Manfred | Müller, Margitta | Mader, Manfred | Schaller, Eva

Journal: Psychiatrische Forschung
ISSN 2191-7140

Volume: Supplement;
Issue: 1/2010;
Start page: 115;
Date: 2010;
Original page

Keywords: Borderline-Persönlichkeitsstörung | Borderline-Wohngemeinschaft | Projekt Bayreuth | Erfahrungsbericht | unerwünschtes Verhalten | längerfristige Betreuungsmodelle | Borderline personality disorder | flat-sharing project Bayreuth | change of socially unwanted behaviour | long treatment phases

ABSTRACT
Einleitung: Im Juli 2003 wurde vom Psychiatrie-Verein Kontakt e. V. Bayreuth und der Abteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Bezirkskrankenhauses Bayreuth eine Wohngemeinschaft für ehemals stationär behandelte Borderline-Patienten (ICD-10 F60.31) eröffnet. Material und Methode: Patienten mit Borderline-Persönlichkeits­störungen in einer Wohngemeinschaft mit niederfrequenter Betreuung füllen wöchentlich einen Selbstevaluationsbogen u. a. zu sozial auffälligen Verhaltensweisen aus. Die Indikation war primär sozialpsychiatrisch, d. h. zielte auf Sicherung von Lebens- und Wohnsituation für wohnsitz- und erwerbslose Borderline-Patienten. Ergebnisse: Dass dabei positive Veränderungen sozial auffälliger Verhaltensweisen eintraten, war überraschend. Die hier vorgelegten Ergebnisse sind Fortsetzung der erstmals 2008 berichteten Erfahrungen. Schlussfolgerung: Borderline-Persönlichkeitsstörungen zeigen bei längerfristiger Betreuung signifikante Verbesserung typischer sozialer Auffälligkeiten.
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