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The invented periphery: constructing Europe in debates about "Anglo hegemony" in geography

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Author(s): U. Best

Journal: Social Geography Discussions
ISSN 1816-1499

Volume: 5;
Issue: 1;
Start page: 97;
Date: 2009;
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ABSTRACT
Seit einigen Jahren wird in englischsprachigen Zeitschriften über eine Hegemonie der englischen Sprache, englischsprachigen Zeitschriften und der Ansätze, die aus der angloamerikanischen Diskussion stammen, diskutiert. In vielen Beiträgen erscheinen dabei die anderen Sprachen (und die Geographen, die sie sprechen) unterdrückt, ausgeschlossen, gezwungen, sich der Anglo-Hegemonie unterzuordnen. Doch was ist das für eine Hegemonie? Die Situation erscheint als eine quasi-koloniale und daher sollte sie auch mit den Mitteln der postkolonialen Theorie untersucht werden. Aus dieser Perspektive gibt es auf der einen Seite einen orientalistischen Diskurs, in dem das Wissen des Kolonisatoren das einzig gültige ist. Diese Diskurse können auch von Eliten in den Kolonien eingesetzt werden. Auf der anderen Seite aber sind Debatten über die Unterdrückung des "Eigenen" durch die Kolonisatoren oft Mittel von (anderen) Eliten, um ihre Macht zu festigen. Um einige dieser Prozesse aufzuzeigen, möchte ich die Debatte über Anglo-Hegemonie selbst untersuchen. Sie ist, so die These des Beitrags, eng verknüpft mit einer europäischen Elitenformation, einer Elite, die sich aber als transnational, multilingual, hybrid und antihegemonisch definiert.
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