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Legitimation versus Geheimhaltung. Die ambivalente Rolle der Todesstrafe in der DDR

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Author(s): Philipp Bludovsky

Journal: AEON - Forum für junge Geschichtswissenschaft
ISSN 1869-4519

Volume: 2;
Start page: 25;
Date: 2010;
Original page

Keywords: DDR | death penalty | legitimation | concealment

ABSTRACT
Die Anwendung der Todesstrafe in der DDR ist durch eine zunehmende Ambivalenz von Legitimation und Geheimhaltung gekennzeichnet. Einerseits wurde die Beibehaltung der Todesstrafe für zwingend notwendig gehalten, andererseits waren zunächst bestimmte, später sämtliche Todesurteile einer strengen Geheimhaltung unterworfen. Die genauen Abläufe der Vollstreckungen sind bis heute kaum erforscht. Dieser Beitrag analysiert die Rolle der Todesstrafe in der DDR und die Gründe zunehmender Geheimhaltung, welche in der Abschaffung 1987 gipfelten. Dabei wird das direkte Verhältnis zwischen zunehmender Geheimhaltung und abnehmender Legitimationsbasis dokumentiert.
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