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Vollzug und Sprache Physischer Geographie und die Frage geographischen Takts

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Author(s): B. Zahnen

Journal: Social Geography Discussions
ISSN 1816-1499

Volume: 7;
Issue: 1;
Start page: 1;
Date: 2011;
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ABSTRACT
Der Aufsatz versteht sich als ein Beitrag zu der sozial- oder kulturwissenschaftlichen bzw. humangeographischen Diskussion um die Möglichkeit der Einbeziehung einer Dimension der Natur bzw. der „Materialität“, zugleich aber auch als ein theoretischer Entwurf einer Physischen Geographie, die nicht mehr in dichotomer Entgegensetzung zur Humangeographie zu verstehen ist. Ausgehend davon, dass es Physische Geographen bzw. Geowissenschaftler gibt, die ihr Tun als „Gespräch mit der Erde“ bezeichnen, deckt der Aufsatz zum einen auf, inwiefern dieses Tun aufgrund einer grundlegenden Ebene, die sich aus dem Prozess der eigenen Erfahrung übergänglicher Naturgebilde der Erde ergibt, als etwas qualifiziert werden kann, das eine gewisse Form „doppelter Hermeneutik“ involviert. Zum anderen wird gezeigt, dass aufgrund dieser grundlegenden Ebene die Möglichkeit eines revidierten Verständnisses von Physischer Geographie in dem derzeitigen physisch-geographischen Tun eines naturwissenschaftlichen Selbstverständnisses bereits angelegt ist. Ferner wird deutlich, dass sich in diesem Zuge neue Zugangsmöglichkeiten zur Geschichte des Fachs ergeben. In diesem Sinne wird die alte Idee eines „geographischen Takts“ neu beleuchtet und entfaltet.
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